Hilferuf aller Tierfreunde Seit der Artikel "Wolfgang Köhler hat ein zu großes Herz für Tiere" in der Sächsischen Zeitung vom 05.02.2004 stand läuft bei uns im Tierheim Lawalde das Telefon heiß. Ob aus der Bevölkerung von Neustadt an der Weinstraße oder aus unserer Region, keiner kann verstehen, wieso bei diesen Zuständen, Menschen immer wieder Tiere nach Rennersdorf in diesen angeblichen Gnadenhof bringen. "Wissen Sie überhaupt daß der Herr Köhler ein bundesweit geltendes Hundehalteverbot hat"? Nein, wir wußten dies nicht, wohl aber unsere Amtstierärztin, da tierschutzbewußte Bürger aus Neustadt an der Weinstraße sämtliche Unterlagen über Herrn Köhler an unsere Amtstierärztin geschickt hatten. Es wurden Hunderte Tiere aus dessen Gnadenhof befreit. Einige Tiere mußten sogar eingeschläfert werden, da sie sehr krank, unterernährt und total verwahrlost und am ende ihrer Kräfte waren. Wenn nichts von seiten der dafür zuständigen Behörden unternommen wird, droht auch diesen Tieren in Rennersdorf über kurz oder lang das gleiche Schicksal. Muß es bei uns auch erst soweit kommen? Auf Grund dieser und weiterer Aussagen über das Handeln dieses Herrn, sind wir nach Rennersdorf gefahren und wollten uns selbst von der Hundesammelwut des Herrn Köhler überzeugen. Tatsächlich leben auf diesem "Gnadenhof" fast 30 Hunde, davon einige in Rudelhaltung. Jegliche Rassen sind dort vertreten, ob Dackel, Dogge, Schäferhund, Jack Russel Terrier, Briard, Bernhardiner, Boxer. Labrador und viele Mischlinge. Die restlichen Hunde müssen in dem am Grundstück grenzenden Wohnhaus ihr dasein fristen, da sie sich nicht mit den anderen Tieren vertragen. Gegen die Rudelhaltung auf dem Hof ist ja nichts einzuwenden, großer Auslauf, viele Spielgefährten und naja, ab und zu mal eine kleine Rauferei. Aber die Tiere im Haus kennen nichts anderes als Wände, Wände, Wände,.. -zig Kothaufen sprechen Bände, der Gestank ist fast unerträglich. Herr Köhler erklärte uns, das seine Hunde jede Menge zu fressen hätten. Ab und zu bringen Leute, welche ein Tier abgeben einen Sack Hundefutter mit, dann bekomme er vom Chinesen die restlichen Entenknochen und belegte Semmeln, einen ganzen Sack Entenknochen habe er noch im Auto. Aber ist dies eine ausreichende Ernährung für einen Hund? Meines Wissens nach haben Knochen doch fast keinen Nährwert, von den Folgen , welche diese Knochenfütterung mit sich bringt ganz zu schweigen. Vom impfen der Tiere hält Herr Köhler überhaupt nichts, da sich damit nur die Tierärzte bereichern wollen. Ein Hund braucht keine Impfung, er habe seit 30 Jahren noch keinen Hund impfen lassen. Auf unsere Frage, ob er auch Hunde vermittelt, antwortet er mit einem klaren "Nein". es seien alles seine Tiere und mit denen lebe er nun mal. Er verkaufe höchstens mal Welpen, wenn es mal Nachwuchs gibt. 10 Hunde bekomme er jetzt noch aus der Pfalz von seinen Kumpels. Die habe er vorerst dort zurück lassen müssen. Herr Köhler ist mit seiner ganzen Tierhaltung schon jetzt überfordert, da er dort in dem Gnadenhof ganz allein lebt, kann er sich gar nicht ausreichend um die ganzen Tiere kümmern und sich jedem einzelnen Tier zuwenden. Doch Herr Köhler möchte sich immer noch mehr Tiere dazu holen, dafür fährt er auch Kilometer weit. Langsam wird mir auch klar, warum die Tierschützer aus Neustadt an der Weinstraße von "Hundesammelwut" sprechen. Der Briard zum Beispiel, müßte unbedingt geschoren werden, da er total verfilztes Fell hat, vom Ungeziefer mal abgesehen. Überhaupt denke ich, daß in einem Gnadenhof doch nur alte Tiere leben, die dort das sogenannte Gnadenbrot erhalten, aber es sind sehr viele junge Tiere dabei. Wenn sich die Behörden nicht bald einigen können, dauert es nicht mehr lange und die Tiere erwartet das gleiche Schicksal, wie in Neustadt - Tierheime, Tierarzt ,Tierfriedhof Aber auch die Bürger aus unserer Region können dagegen etwas tun, bitte helfen sie uns; spenden Sie bitte nichts mehr für den Gnadenhof; denn mit jeder noch so gut gemeinten Spende ermöglichen sie Herrn Köhler sich noch mehr Tiere dazu zu holen und bitte bringen sie kein Tier mehr nach Rennersdorf, nur so können wir uns der "Sammelwut" des Herrn Köhler entgegenstellen. Petra Heinhold im Namen aller Tierschützer des Tierschutzvereines Löbau-Zittau e.V.